About

Geschichte

Gegründet wurde die Firma 1987 in Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland durch die drei Bassisten: Erhardt, Sonntag und Hövelmann. Ihre Initialen ergaben den Namen ESH. Die drei Bass-Freunde waren mit den damals auf dem Markt angebotenen Bässen nicht zufrieden, und schufen ein Klang- und Qualitäts-Konzept, das selbst für den damals gerade beginnenden Edel-Bass Boom revolutionär war und die Marke aus dem Stand in den Olymp der deutschen Bassbauer Riege katapultierte.

Die stringente Verwendung von modernen Piezo-Systemen war und ist bis heute in der weltweiten Szene einzigartig.

Im Laufe der über 30 Jahren gab es auch Wechsel der Firmensitze sowie der Geschäftsführer.

Das 25 Jährige Jubiläum wurde mit vielen Gästen von Ralf Scholl in Bayern gefeiert, der schon damals eine freundschaftliche Beziehung zu Petr Vykydal pflegte: beide kannten sich bereits seit Jahren durch gemeinsame Tätigkeiten für einen der traditionsreichsten und größten Deutschen Musikinstrumentenbauer.

Bereits seit Jahren arbeiteten beide bei der Holzbeschaffung, im Design, Service, sowie auch beim gemeinsamen Einkauf von weltweiten Lieferanten eng zusammen.

2012 übernahm dann Petr Vykydal mit seiner Firma NBE die gesamte Firma und verlegte die Haupt-Produktion eine Fahrstunde weiter östlich, in die Tschechische Republik.

Europa wuchs immer mehr zusammen, und in Deutschland wurde das Design und Enwicklungs-Zentrum und der Custom Shop nun von Bayern in die Hauptstadt Deutschlands, nach Berlin verlegt, während die Produktion – weiterhin von Hand – nun zwischen Pilsen und Prag, in Böhmen, einem der traditionsreichsten Gebiete für Musikinstrumentenbauer – durch die erfahrensten Meisterhände in der Tschechischen Republik gebaut werden.

Berühmte Esh Endorser sind oder waren: Peter Steele (Type o Negative ) , Adam Duce ( Machine Head ), Jason Vie Brooks ( Grip Inc, Heathen) , Kay Lutter ( In Extremo ) , oder natürlich auch europäische Virtuosen wie Peter Sonntag und Nic Angileri um hier nur einige der prominentesten zu nennen.

Eindrucksvoll wird damit auch die Kompetenz unserer Bässe in etwas härteren Stilarten dokumentiert.


Das Esh-Konzept

Ein guter UND gleichzeitig variabler Ton kommt nur aus einem meisterhaft verarbeiteten Instrument. Und nur bei Verwendung von hochwertigstem Material wird dem Spieler ein dauerhaftes perfektes Instrument geboten. ESH Bässe greifen bei der Hardware ausschließlich auf die Qualität führender europäischer oder amerikanischer Lieferanten und bei den Hölzern – abgesehen von geringeren Mengen kontrollierter exotischen Hölzern – meist auch wieder auf Amerikanische oder Europäische Hölzer zurück.

Als Marke mit Tradition fühlen wir uns kompromisslos der Qualität verpflichtet, und können unsere Instrumente durch weltweiten Vertrieb und Kleinserienproduktion dennoch zu einem realistischen Preis anbieten.

Wir investieren in langfristige und vertrauensvolle Lieferantenbeziehungen und entwickeln alle Modelle mit deutschen Spitzen-Designern selbst.


Die ESH-Tradition

Ist untrennbar mit dem Gitarrenbauer der ersten Stunde bei esh verbunden: Christof Kost (Aachen, www.christof-kost.de). Er designte jahrzehntelang in den achtziger und neunziger Jahren für die Firma ESH die Erfolgs-Bässe – wie den legendären Sovereign – und begründete durch seine

Erfahrung und innovativen Ideenreichtum maßgeblich den Ruf von ESH als Edelschmiede für deutsche Bässe. Auch später stand er der Firma mit Rat und Tat zur Verfügung. Einige der teuersten – und mittlerer weile sehr raren – ESH Bässe aus der Serie ESH Unique tragen seine Handschrift.

Unter Ralf Scholl wurde das Design nochmals überarbeitet und modernisiert, sowie mit dem POSEIDON ein vielbeachteter Super-Bass kreiert.


ESH aus der Tschechischen Republik

Unter Einbeziehung einiger traditioneller Zulieferer aus alten ESH Tagen, und des Know Hows durch ehemalige ESH-Baumeister und eine enge freundschaftliche Kooperation mit dem Geschäftsführer vor Petr Vykydal wird hier das Qualitätsmerkmal handmade hochgehalten.

Die Internationalisierung und der gemeinsame Europäische Markt sorgen nicht nur im Musikinstrumentenbau für die Auflösung von Grenzen.


ESH in Berlin

In Berlin sitzt das Custom-Shop Design und Kompetenzzentrum, mit der Möglichkeit im Custom Shop Wünsche zu besprechen und Instrumente auszuprobieren.


ESH-Special

ESH Bässe zeichnen sich durch den innovativen esh-tronic Schaltkreis der ab der seit der Entstehung mit Modellserie 2008 von Ralf Scholl vollständig neu konzipiert wurde.

Bei den Instrumenten mit verschraubten Hälsen ist die patentierte Halsverschraubung Ultra Contact (nach C. Kost) einzigartig.

Nahezu alle Modelle waren und sind mit Piezo-Systemen ausgerüstet, um – durch die aufwändige Schaltung unterstützt – einen möglichst vielseitigen Sound zu gewährleisten.

Im Ergebnis liefert die bekannte ESH-Tronic einen präzisen, abgrundtiefen und trotzdem natürlich konturierten Tiefton.


ESH-Hölzer

ESH verwendet viel nordamerikanischen Ahorn, Bergahorn und Amerikanische Swamp-Ash, und Europäische Esche.

Bei den massiven Decken (in AAA und AAAA Qualität) kommen aufregend gezeichnete Edelhölzer wie z.B. Poplar Burl, Flamed Maple und Quilted Maple zum Einsatz.

Wo es unumgänglich ist, kaufen wir Tropenholz (Palisander, Wengé).

Dabei achten wir kompromisslos auf beste Qualität in Wuchs, Maserung und Lagerung sowie Nachhaltigkeit vor Ort.

Wir heizen unsere Gebäude mit den Holzabfällen aus der Schreinerei und beziehen unseren Strom aus einer 2.000 m2 Solaranlage auf unserem Gelände.

Da wir kein Massenhersteller sind, können wir uns das Holz für jedes Instrument individuell aussuchen.


Bespielbarkeit

Wir haben an alle Instrumente den Ehrgeiz, dem Musiker ein Instrument in die Hand zu geben, das perfekt in der Hand und am Körper liegt, sich anfühlt wie bereits jahrelang eingespielt, und „last but not least“, auch ein Stück begehrenswerte Ästhetik darstellt.